Montag, November 10, 2008

Gesund und munter

Ja, wir sind noch am Leben... :)

Mit neuem Optimismus (OBAMA!!!), nichts Besonderem zu berichten und einfach glücklich. Heute nachmittag waren wir am Strand, es war so ein überraschend milder Tag und wir wollten eigentlich im moosig-herbstlichen Wald spazierengehen, aber sind dann am Wasser gelandet. Was sehr schön war. Hurra für zufällige Planänderungen!

Mehr ganz bald...

Samstag, Mai 24, 2008

Beeindruckend, diese Schweden



Vor ein paar Tagen in der S-Bahn erlebte ich, wie eine Gruppe von sechs Erstklässlerinnen (alles superniedliche kleine blonde Mädchen in entzückenden Outfits - fast so wie sorority girls bei uns in den USA, nur süß und nicht gemein und nur 60 cm groß) total ausflippten, als die Bahn an einer Ikea-Filiale vorbeifuhr:

"IKEA, IKEA, DA IST IKEA!!!"

*sehr hohe Stimmen und Quietschgeräusche*

Es war sonderbar. Und lustig. Und Ikeas Marketingmenschen sollten wahrscheinlich Awards in rauhen Mengen dafür einheimsen, daß es Ihnen gelingt, in Sechsjährigen Markenbewußtsein FÜR EINEN MÖBELLADEN zu etablieren.

Montag, Mai 19, 2008

Damals herrlich, heute herrlich

Wenn ich an meine Kindheit denke, denke ich automatisch immer ganz schnell an unseren Garten. Ich habe dort so viel Zeit verbracht -- beim Spielen, allein oder mit Freunden aus der Nachbarschaft, in der Sandkiste oder auf der Schaukel, die mein Vater für mich gebaut hatte (Jahre später noch haben wir Schlumpffiguren an der Stelle gefunden, an der einst die Sandkiste war), beim Stöbern durch den Gemüsegarten auf der Suche nach süßen Babymöhrchen, Zuckerschoten oder Erdbeeren (unter den strengen aber liebevoll-duldenden Augen meines Großvaters), oder beim Planschen in dem kleinen Schwimmbecken, das meine Eltern im Sommer für mich aufbauten (wo ich mich häufig vor den toten Insekten grauste, die schon nach wenigen Tagen darin schwammen). Eine Zeitlang hatte ich ein Kaninchen (Piefke), später eine Katze (Jana), und viele Jahre lang weideten Schafe auf der Wiese direkt hinter dem Zaun am Ende des Gartens (heute der Standpunkt zweier dreigeschössiger Mehrfamilienhäuser). Im Uhrzeigersinn von oben links: mit einer Geburtstagsgesellschaft beim Füttern der Schafe, August 1981; auf der Schaukel, Frühjahr 1981; meine Großeltern, ca. späte 80er Jahre; immer noch Besitzerin einer Sandkiste, Sommer 1987; mit meinem Dreirad und Herrn Nilsson, Frühjahr 1981; reif für ein Bad, Frühjahr 1981; mit meiner Freundin Jessica, Sommer 1985.

In früheren Jahren bestand der Garten zum größten Teil aus einem Gemüse- und Obstgarten, mit einer Rasenfläche zum Sitzen und Entspannen. Je älter meine Großeltern wurden, umso kleiner wurde der Nutzgarten, während die Rasenfläche sich kontinuierlich ausdehnte und bald Flächen überzog, auf denen einst Spargelbeete und Zwiebelreihen angelegt waren. Als ich klein war, verbrachten meine Großeltern Stunden mit Säen und Ernten und Umgraben und Harken, und ich "half" ihnen stets eifrig beim Säubern von Möhren, Entsteinen von Kirschen und dem Schneiden von Äpfeln fürs Apfelmus. Im Keller standen Reihen von Einmachgläsern mit Obst, und eine Tiefkühltruhe voller eingefrorenem Gemüse. Je älter ich wurde, umso weniger Gartenarbeit betrieben meine Großeltern und verbrachten mehr Zeit damit, in den gemütlichen Gartenstühlen zu sitzen und die Sonne zu genießen, oder ein Nickerchen im Schatten zu machen. Insbesondere mein Großvater konnte den Winter nicht leiden, wenn er nicht viel Zeit draußen verbringen konnte.

Über die letzten Jahre hinweg haben meine Eltern den Garten in einen wunderschönen Ziergarten verwandelt. Meine Mutter hat ein besonderes Händchen für die Auswahl geeigneter Pflanzen für die verschiedensten Orte, und für das kunstvolle Anordnen von Sträuchern und Stauden, einjährigen Blühern und Zwiebeln, und pflegt ihre Zöglinge so hingebungsvoll, daß diese die ganze Saison über ein wahres Feuerwerk von Farben, Blütenformen und -größen veranstalten.

Da meine Großmutter zur Zeit bettlägrig ist und den Garten nicht wie sonst genießen kann, habe ich ein paar Fotos gemacht und sie ihr im Krankenhaus gezeigt. Eine Krankenschwester hat uns sogar dazu ermutigt, ein paar Ausdrucke an einer Wand in der Nähe ihres Bettes aufzuhängen.


Freitag, Mai 16, 2008

In Deutschland, im Mai



Ich bin aus familiärem Anlass vor ein paar Tagen relativ spontan nach Hause gekommen. Seit vier Jahren war ich immer nur um die Weihnachtszeit hier (mit Ausnahme unserer Hochzeit Ende Oktober 2006, als es aber meistenteils genauso kalt war wie im Dezember), und hatte schon fast vergessen, wie wunderschön Deutschland um diese Jahreszeit ist. Da wurde die abenteuerliche Autofahrt über verlassene Feldwege und durch klitzekleine norddeutsche Dörfer -- verursacht durch leichte Navigationsprobleme seitens Fahrer und Beifahrerin (hallo liebe Eltern!) -- zum reinsten Vergnügen.

Weiß der Geier, warum es "smart" phone heißt...

...wenn man in der Lage ist, damit so etwas anzustellen:


(Ed und ich haben uns neue BlackBerries zugelegt. Ich kann damit Fotos machen und sie direkt in meinen Flickr-Fotostrom einstellen.)

Mittwoch, April 23, 2008

Paradiesisch

Über manche Dinge kann man nie zuviel des Guten sagen - Al Gore, warme Sommernächte, und Radio Paradise zum Beispiel. Letzteres ist eine Internet-Radio-Station mit dem besten Musikmix der Welt. Seit über einem Jahr gehört RP zu unserem Haushalt wie guter Wein zu besagten Sommernächten, und es wird uns einfach nicht langweilig. Was auch so gut wie unmöglich ist bei einem Programm, das im einen Moment Benny Goodmans Version von Ravels 'Bolero' spielt, im nächsten Elton Johns 'Funeral for a Friend', und dann vielleicht etwas 'Cafe del Mar' oder Coldplay. Das Ganze ist werbefrei, Hörer-finanziert auf freiwilliger Basis, und es macht richtiggehend Freude, etwas so Gutes zu unterstützen. (Kostenlos hören ist natürlich auch kein Verbrechen, aber für jeden noch so geringen Beitrag gibt es doppelte Karmapunkte...)



RP läßt sich beim Arbeiten genauso gut hören wie beim Abendessen, und wer dieser Lobeshymne skeptisch gegenübersteht, hört doch einfach mal 30 Minuten Probe.

Freitag, April 04, 2008

Gut & gesund

Auch wenn ich ein bißchen spät dran bin: Geht und leiht (oder kauft, kauft!) und schaut "Once". Dieser kostbare kleine Film hat Ed und mich an die Couch gefesselt und unsere Augen zum Tränen gebracht - ich glaube nicht, daß ich seit meiner Teenagerzeit jemals von Musik so berührt war wie von dieser. Nur, daß diese Musik viel, viel besser ist.



Auch sehr gut: Mysterious Thursdays, von und mit der Mariquita Farm. Alle zwei Wochen bekommt man für $25 eine Kiste voll mit allerfeinstem Bio-Gemüse, und weiß vorher nie so genau, was drin ist. Vieles in der Kiste ist oft ziemlich ungewöhnlich, was einen dazu zwingt, kulinarisch Neues auszuprobieren, und dadurch neue Lieblingsgemüse zu entdecken. Das hier ist die "Mystery Box" von gestern:



Lecker, lecker, lecker...

Montag, März 24, 2008

Frohe Ostern!

Wir haben Ostern mit einer bunten Mischung von Traditionen verbracht:

Alte Bräuche, wie der typisch deutsche Ostereierbaum -- unserer ist ein Birnenzweig, den ich in einem Blumenladen an unserer Straße gekauft habe.

Neuere, wie das Dekorieren von Ostereiern gemeinsam mit lieben Freunden -- ich war zu beschäftigt mit dem Ausblasen, Bemalen und Verzieren meiner Eier, um Fotos zu machen, aber glücklicherweise hat Kathy ihre entzückenden Fotos von unserem kreativen Nachmittag veröffentlicht.

Und dann waren da absolut typische San Francisco-er Traditionen, wie die Osterfeierlichkeiten, die alljährlich im Dolores Park stattfinden, wo Ed und ich gestern einen sonnigen Nachmittag verbracht haben. Umgeben von einer äußerst facettenreichen Menschenmenge, die mich daran erinnerte, warum ich San Francisco so liebe.

Alle Bilder hier -- Sonne, Spaß, und stattliche Jesuse...

Freitag, Februar 29, 2008

Patentrezept

Was bekommt man, wenn man die folgenden Dinge kombiniert:

1. Schnee, sehr viel Schnee,
2. Wundervolles, selbstgekochtes Essen (inklusive Biscuits & Gravy, Coq au Vin und einem italienischen Mehrgängemenü),
3. Stundenlanges Beisammensein mit lieben Freunden, guten Getränken, Unterhaltungen und Spielen?

Man erhält die 2008-Ausgabe unseres jährlichen Trips in die Gegend rund um den Lake Tahoe, 200 Meilen nordöstlich von San Francisco, 6000-plus Fuß hoch in den Bergen der Sierra Nevada.

In diesem Jahr waren wir in Truckee, direkt am Donner Lake gelegen, in einem wunderschönen Ferienhaus, daß unsere Freundin Marg für uns Acht gefunden hat. Wir hatten vier wunderschöne Tage dort oben, mit Spaß im Schnee (Skilaufen, Snowboarden, Schneeschuhwandern), spektakulären Entdeckungen (Besuch eines stillgelegten Eisenbahntunnels am Donner-Pass), und genau der richtigen Mischung aus bedingungslosem Spaß und denkwürdiger Bestimmtheit (Ed während unserer Nachtwanderung entlang des Donner Lake, beim Beweis, daß die Wasserlinie viel weiter zurück liegt, als wir denken -- mit einem Sprung von der Pier in den Schnee darunter, der sich dann tatsächlich als Schnee auf festem Boden entpuppte, und nicht als Schnee auf dünnem, matschigen Eis mit viel nassem, kalten See darunter).

Alle Bilder von diesem fabelhaften Wochenende mit Freunden, die lieber essen, kochen, und gemeinsam ein schöne Zeit haben als irgendetwas sonst, sind hier.

Donnerstag, Februar 28, 2008

New bowlz, he has dem.



Wir haben kürzlich ein paar neue Schüsseln für Popstickle gekauft. Weil ich alle Futternäpfe, die es im Tierladen gab, gräuslich fand, hatte ich ihm zuvor ein paar ganz einfache Suppenschüsseln bei Target besorgt -- hübsche Porzellanteile, die auf unserem Balkon, wo wir den kleinen Streuner normalerweise füttern, keinen allzu unschönen Anblick boten. Aber als ich diese entzückenden Schalen letzte Woche bei Kamei entdeckte, musste ich sie einfach kaufen. Erst als ich dieses Foto machte, fiel mir auf, daß die Katze in den Schüsseln ganz genau wie Popstickle aussieht -- farblich, und auch die Form ist beinahe identisch.

Mittwoch, Februar 27, 2008

Feiertagsfotos

Ich bin endlich dazu gekommen, die Fotos von unserem Heimatbesuch zu Weihnachten und Neujahr zu veröffentlichen. Es sind zwei Alben:

Weihnachten daheim - Bilder von unserer Ankunft in Deutschland, vom 82. Geburtstag meiner Großmutter, einem tollen Abend mit meinen Eltern, dem Weihnachtsbaumkauf, Heiligabend, und vielem mehr.

In Berlin - Bilder von einem Kurztrip nach Berlin, den Ed, Tucker und ich zusammen unternommen haben um ein paar der wundervollen Sehenswürdigkeiten der deutschen Hauptstadt zu besuchen.

Dienstag, Februar 19, 2008

Verwöhnprogramm

Es hätte natürlich auch jeder andere Tag des Jahres sein können, und normalerweise machen Ed und ich um den Valentinstag kein besonderes Brimborium, aber in diesem Jahr habe ich nach Herzenslust gebacken und gekocht, um den Tag ein bisschen zu zelebrieren.

Die Himbeer-Mandel Financiers von Martha Stewart im Bild links waren recht einfach zu machen, sahen bezaubernd aus, und waren extrem lecker. Und wenn ich das Rezept ganz gründlich gelesen hätte, hätte ich sie auch nicht in Papierförmchen gebacken, sondern direkt im Muffinblech. Was uns ganz viel Puhlerei erspart hätte, weil die kleinen Schätzchen am Papier kleben wie verrückt. Gut, das merkt man sich dann eben fürs nächste Mal.

Zum Frühstück gab es Crepes, gefüllt mit Gruyere & Schinken, Ziegenkäse & Honig & Pinienkernen, und Nutella. Abends habe ich uns einen leckeren Salat gemacht, dazu ein Filet Mignon und gebackenen Ziegenkäse mit Baguette. Aus dem vom Frühstück übriggebliebenen Crepeteig habe ich als Dessert Crepes Suzette gemacht, unter Verwendung von reichlich Butter und Grand Marnier. Dazu haben wir den Film "Paris, je t'aime" geschaut, und fühlten uns wie Gott in Frankreich, am Valentinstag.

Mehr Fotos von diesem Schlemmfest hier...

Frühlingsluft

Gestern war bei uns "Presidents' Day", ein Feiertag der eigentlich "Washington's Birthday" heißt, und an dem manche frei haben, und manche nicht - je nach Arbeitgeber. Ed hatte frei, und so haben wir eine kleine Wanderung auf dem sogenannten "Bobcat Trail" in Marin County gemacht, nur wenige Meilen nördlich von San Francisco. Einen Rotluchs, Namensvetter des Wanderweges, haben wir zwar nicht gesehen, aber es war trotzdem wunderschön.

Deutsch laut LOST

Unsere Lieblingsserie LOST verblüfft uns regelmäßig, aber die Episode von letzter Woche bot Grund für ganz besonderes Erstaunen. Eine Szene spielte in Deutschland, und als Sayid ein Restaurant betrat (das originellerweise "die mauer" hieß), konnten wir einen Blick auf die Tageskarte am Eingang werfen. Welche offensichtlich von jemandem geschrieben worden war, der in der Schule Deutsch gelernt hat. Eine Weile lang. Vor langer Zeit. "Grilltes Huhnerfilet", "Knobloch Kartoffen", "Bratkartoffen" - köstlich. Aber mein Vertrauen in die LOST-Macher ist ungebrochen, und ich kann kaum abwarten zu sehen, wie sie DAS erklären werden...

Samstag, November 17, 2007

Buchbinden, oder: Das kann ich nur in englisch.

Ich habe in letzter Zeit einige Kurse am San Francisco Center for the Book belegt, unter anderem im Buchbinden. Es ist extrem faszinierend, zu lernen, was so alles in einem handgebundenen Buch steckt, und ich habe mich bereits mehrfach dabei ertappt, vor meinem Bücherregal oder im Buchladen zu stehen und diverse Bücher neugierig auf ihre Bestandteile hin zu untersuchen.

Neben der Tatsache, daß ein Buch für mich nun nicht einfach mehr "nur ein Buch" ist, sondern ein aufwändig und sorgfältig aus hochwertigen Materialien zusammengestelltes Stück Handwerkskunst, hat das Belegen derartiger Kurse einen weiteren Nebeneffekt: Mein englisches Vokabular wächst um Begriffe, deren deutsche Entsprechungen mir unbekannt sind. Das geht mir zwar nach fast vier Jahren USA auch schon in anderen Bereichen so, aber mit dem Buchbinden fällt es mir extrem auf. Was bitteschön ist ein flyleaf, was das deutsche Gegenstück zu einem spine wrapper, wie sagt man turn-ins in meiner Muttersprache?

Dank einiger deutschprachiger Buchbinderei-Seiten im Internet habe ich mein Vokabelheft zumindest zum größten Teil auf Vordermann bringen können, so daß die deutschen Beschreibungen der Fotos, die ich in den Buchbinderkursen gemacht habe, nicht ganz so arg von englischem Fachjargon durchsetzt sind. Enjoy!

Alle Fotos hier:
Buchbinden II - von Falzbögen zum genähten Buchblock, und "Hurra, der Einband paßt!"
Buchbinden III - ein schöner runder Rücken verdient ein handgenähtes Kopfband

P.S. Eine der deutschen Buchbinde-Webseiten, die mir besonders gut gefallen hat, ist der Blog von tulibri, einer deutschen Buchbinde-Enthuisiastin mit tollen Fotos und Erklärungen. In deutsch und englisch!

Donnerstag, November 15, 2007

Ups.

"Guck mal, Schatz, die Fotos von Mike und Marg, die Jay auf Jess' Hochzeit mit unserer Kamera gemacht hat, an dem großen Fenster, gegen Ende des Abends...?"

"Ja?"

"Die sind alle total merkwürdig. Keine Ahnung, was er sich dabei gedacht hat. Das Motiv ist ganz ungünstig eingerahmt."

"Oh, wirklich?"

"Ja, die sind so gut wie nicht zu gebrauchen."

"Sweetheart, die Fotos habe _ich_ gemacht."

[Stille]

Alle Bilder von Jess und Dougs Hochzeit hier. Fast alle Bilder.

Dienstag, November 06, 2007

Süßes oder Saures - Halloween 2007

Halloween ist einer von Eds liebsten Feiertagen, und wir haben ihn in diesem Jahr mit einer Party bei uns daheim gefeiert. Ich hatte wie immer viel Spaß am Kochen und Dekorieren - wann sonst kann man Maden aus Marzipan machen und einen Nudelsalat im Katzenklo servieren?

Die Gewinner unseres Kostümwettbewerbes, hätten wir denn bloß einen gehabt: Danan und Manisha als "Ed und Ineke" (im Foto oben rechts).

Alle Fotos hier:
Kathy und ich schnitzen Kürbisse (11.10.2007)
Halloween-Party (26.10.2007)

Dienstag, Oktober 30, 2007

Vor einem Jahr...

28. Oktober 2006, Handeloh-Wörme

Am Sonntag haben Ed und ich unseren ersten Hochzeitstag gefeiert. Kaum zu glauben, daß es schon ein Jahr her ist, seit wir unsere Hochzeit so rauschend mit Familie und Freunden gefeiert haben! In den vergangenen Tagen haben Ed und ich viel in Erinnerungen geschwelgt an die Wochen rund um unsere Hochzeit, an das große Fest, die Vorbereitungen, die gemeinsame Zeit mit amerikanischen und deutschen Freunden vor und nach der Hochzeit in Deutschland. Wir haben das Ganze so sehr genießen können, und ich würde es sofort genauso noch mal machen (auch wenn Ed hierüber jetzt die Stirn runzelt).

...und heute
Wir haben an unserem Hochzeitstag einen Ausflug nach Moss Beach gemacht, und den sonnigen Sonntagnachmittag ganz gemütlich mit aufs-Meer-Gucken verbracht. Das Foto zum Andenken belegt, daß wir ein Jahr später immer noch fast so gut aussehen wie an unserem Hochzeitstag, und mindestens genauso glücklich sind.

Noch mehr Besuch aus Deutschland

Denny und Kiru aus Hamburg und Bremerhaven haben uns im September für ein paar Wochen besucht. Die beiden sind pünktlich ein paar Tage vor Eds Geburtstag angekommen, und wir sind im Prinzip zweieinhalb Wochen lang nicht aus dem Feiern herausgekommen. Alle Bilder hier.

Die letzten 6

Endlich sind sie online: Fotos von den letzten sechs Tagen des Besuches meiner Eltern bei uns in SF. Ein wenig Sightseeing, eine Grillfeier zum 4. Juli, und dann ging es plötzlich ganz schnell und wir mussten Abschied nehmen. Gottseidank nur bis Dezember, denn natürlich werden Ed und ich zu Weihnachten nach Deutschland kommen.

Die drei Wochen mit meinen Eltern waren einfach wunderbar, wir reden immer noch ganz oft davon. Und der alles perfekt zusammenfassende Abschiedsgruß der beiden an unserem Kühlschrank bringt mich nach wie vor jeden Tag zum Schmunzeln:


Alle Fotos hier:
Tag 15 - Spaziergang zum Fisherman's Wharf (01.07.2007)
Tag 16 - Ausflug nach Sausalito (02.07.2007)
Tag 17 - Alamo Square, Chinatown, North Beach (03.07.2007)
Tag 18 - Grillparty zum 4. Juli (04.07.2007)
Tag 19 - Der letzte Abend (05.07.2007)
Tag 20 - Abschied (06.07.2007)