Damals herrlich, heute herrlich
Wenn ich an meine Kindheit denke, denke ich automatisch immer ganz schnell an unseren Garten. Ich habe dort so viel Zeit verbracht -- beim Spielen, allein oder mit Freunden aus der Nachbarschaft, in der Sandkiste oder auf der Schaukel, die mein Vater für mich gebaut hatte (Jahre später noch haben wir Schlumpffiguren an der Stelle gefunden, an der einst die Sandkiste war), beim Stöbern durch den Gemüsegarten auf der Suche nach süßen Babymöhrchen, Zuckerschoten oder Erdbeeren (unter den strengen aber liebevoll-duldenden Augen meines Großvaters), oder beim Planschen in dem kleinen Schwimmbecken, das meine Eltern im Sommer für mich aufbauten (wo ich mich häufig vor den toten Insekten grauste, die schon nach wenigen Tagen darin schwammen). Eine Zeitlang hatte ich ein Kaninchen (Piefke), später eine Katze (Jana), und viele Jahre lang weideten Schafe auf der Wiese direkt hinter dem Zaun am Ende des Gartens (heute der Standpunkt zweier dreigeschössiger Mehrfamilienhäuser).
Im Uhrzeigersinn von oben links: mit einer Geburtstagsgesellschaft beim Füttern der Schafe, August 1981; auf der Schaukel, Frühjahr 1981; meine Großeltern, ca. späte 80er Jahre; immer noch Besitzerin einer Sandkiste, Sommer 1987; mit meinem Dreirad und Herrn Nilsson, Frühjahr 1981; reif für ein Bad, Frühjahr 1981; mit meiner Freundin Jessica, Sommer 1985.
In früheren Jahren bestand der Garten zum größten Teil aus einem Gemüse- und Obstgarten, mit einer Rasenfläche zum Sitzen und Entspannen. Je älter meine Großeltern wurden, umso kleiner wurde der Nutzgarten, während die Rasenfläche sich kontinuierlich ausdehnte und bald Flächen überzog, auf denen einst Spargelbeete und Zwiebelreihen angelegt waren. Als ich klein war, verbrachten meine Großeltern Stunden mit Säen und Ernten und Umgraben und Harken, und ich "half" ihnen stets eifrig beim Säubern von Möhren, Entsteinen von Kirschen und dem Schneiden von Äpfeln fürs Apfelmus. Im Keller standen Reihen von Einmachgläsern mit Obst, und eine Tiefkühltruhe voller eingefrorenem Gemüse. Je älter ich wurde, umso weniger Gartenarbeit betrieben meine Großeltern und verbrachten mehr Zeit damit, in den gemütlichen Gartenstühlen zu sitzen und die Sonne zu genießen, oder ein Nickerchen im Schatten zu machen. Insbesondere mein Großvater konnte den Winter nicht leiden, wenn er nicht viel Zeit draußen verbringen konnte.
Über die letzten Jahre hinweg haben meine Eltern den Garten in einen wunderschönen Ziergarten verwandelt. Meine Mutter hat ein besonderes Händchen für die Auswahl geeigneter Pflanzen für die verschiedensten Orte, und für das kunstvolle Anordnen von Sträuchern und Stauden, einjährigen Blühern und Zwiebeln, und pflegt ihre Zöglinge so hingebungsvoll, daß diese die ganze Saison über ein wahres Feuerwerk von Farben, Blütenformen und -größen veranstalten.
Da meine Großmutter zur Zeit bettlägrig ist und den Garten nicht wie sonst genießen kann, habe ich ein paar Fotos gemacht und sie ihr im Krankenhaus gezeigt. Eine Krankenschwester hat uns sogar dazu ermutigt, ein paar Ausdrucke an einer Wand in der Nähe ihres Bettes aufzuhängen.



Im Uhrzeigersinn von oben links: mit einer Geburtstagsgesellschaft beim Füttern der Schafe, August 1981; auf der Schaukel, Frühjahr 1981; meine Großeltern, ca. späte 80er Jahre; immer noch Besitzerin einer Sandkiste, Sommer 1987; mit meinem Dreirad und Herrn Nilsson, Frühjahr 1981; reif für ein Bad, Frühjahr 1981; mit meiner Freundin Jessica, Sommer 1985.In früheren Jahren bestand der Garten zum größten Teil aus einem Gemüse- und Obstgarten, mit einer Rasenfläche zum Sitzen und Entspannen. Je älter meine Großeltern wurden, umso kleiner wurde der Nutzgarten, während die Rasenfläche sich kontinuierlich ausdehnte und bald Flächen überzog, auf denen einst Spargelbeete und Zwiebelreihen angelegt waren. Als ich klein war, verbrachten meine Großeltern Stunden mit Säen und Ernten und Umgraben und Harken, und ich "half" ihnen stets eifrig beim Säubern von Möhren, Entsteinen von Kirschen und dem Schneiden von Äpfeln fürs Apfelmus. Im Keller standen Reihen von Einmachgläsern mit Obst, und eine Tiefkühltruhe voller eingefrorenem Gemüse. Je älter ich wurde, umso weniger Gartenarbeit betrieben meine Großeltern und verbrachten mehr Zeit damit, in den gemütlichen Gartenstühlen zu sitzen und die Sonne zu genießen, oder ein Nickerchen im Schatten zu machen. Insbesondere mein Großvater konnte den Winter nicht leiden, wenn er nicht viel Zeit draußen verbringen konnte.
Über die letzten Jahre hinweg haben meine Eltern den Garten in einen wunderschönen Ziergarten verwandelt. Meine Mutter hat ein besonderes Händchen für die Auswahl geeigneter Pflanzen für die verschiedensten Orte, und für das kunstvolle Anordnen von Sträuchern und Stauden, einjährigen Blühern und Zwiebeln, und pflegt ihre Zöglinge so hingebungsvoll, daß diese die ganze Saison über ein wahres Feuerwerk von Farben, Blütenformen und -größen veranstalten.
Da meine Großmutter zur Zeit bettlägrig ist und den Garten nicht wie sonst genießen kann, habe ich ein paar Fotos gemacht und sie ihr im Krankenhaus gezeigt. Eine Krankenschwester hat uns sogar dazu ermutigt, ein paar Ausdrucke an einer Wand in der Nähe ihres Bettes aufzuhängen.




Wir haben am 28. Oktober 2006 geheiratet, und hatten ein wunderschönes Fest mit geliebten Familienmitgliedern und Freunden.
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